Neues aus der Beratungsstelle

Infobrief 2018

Die Schwangerenberatungsstelle des Caritas Verbandes Hamburg hat zum Jahreswechsel 2018 ihre Türen geschlossen. Lange war es ein Rätsel, an welche Beratungsstelle die Behörde die frei werdenden Mittel in Form einer Beraterinnenstelle geben würde, um die Beratungen des Caritas an anderer Stelle durchführen zu lassen.

Zusätzlich war es eine große Umstellung für die beiden verbleibenden katholischen Beratungsstellen, da die Vergabestelle der Bundesstiftungsmittel „Mutter und Kind“, an die Beratungsstelle des Caritas angeschlossen war.

Zum Jahreswechsel übernahm das Diakonische Werk diese Aufgabe. Mit großem Engagement und Fleiß haben alle Beteiligten dieses gewaltige, sehr umfangreiche Projekt gemeistert (Schnittstellen mussten programmiert, neue Abläufe probiert und Zeitschienen geplant werden). Rund 5000 Anträge werden nun vom Diakonischen Werk bearbeitet und die Gelder zeitnah (mehrere Millionen Euro im Jahr) an die ca. 5000 Familien ausgezahlt. Dahinter verbergen sich ein großer statistischer und logistischer Aufwand und ein fein abgestimmtes Räderwerk. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat an beide SkF Beratungsstellen je eine halbe Beraterinnenstelle und zusätzliche Verwaltungsstunden gegeben.

Ab September konnten in der Beratungsstelle drei Kolleginnen ihre Teilzeitstellen um je 6,5 Std. wöchentlich aufstocken. Nun gibt es 4,5 Vollzeitstellen in der Wartenau, aufgeteilt auf 6 Teilzeitberaterinnen. Das Erzbistum Hamburg hat eine Zusage für die Restmittel (80% Finanzierung bekommen wir von der Stadt und 20% vom EZB) gegeben und so können wir relativ sorgenfrei in die Zukunft sehen. Es ist das zweite Mal, dass der SKF e.V. Hamburg zusätzliche Stunden bekommt (2014 aufgrund der Evaluation bekamen wir eine Vollzeitstelle) und ich denke, wir können dies getrost als Anerkennung unserer Arbeit werten.