SKF Hamburg e.V.

Wir sind ein Verein, der sich der Hilfe für Frauen, Familien und Schwangere widmet. Unsere hauptberufliche Mitarbeiterinnen beraten und unterstützen wo sie können und geben denen eine Stimme, die den Mut und die Kraft dazu nicht haben.

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Hamburg

tuer skf

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Hamburg

Wartenau 5
22089 Hamburg

  • arbeitet auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und setzt sich unabhängig von Nationalität und Konfession für Menschen in sehr herausfordernden Lebenssituationen ein und unterstützt sie darin, diese erfolgreich zu bewältigen,
  • hat als Mitglieder engagierte, sympathische, offene und kontaktfreudige Frauen, die sich sehr über neue Kontakte, zum Beispiel mit Ihnen, freuen, ist ein Frauen- und Fachverband der Sozialen Arbeit in der katholischen Kirche,
  • ist ein selbständiger Verein und Mitglied im „Sozialdienst kath. Frauen Gesamtverein e.V.“ mit Sitz in Dortmund,
  • ist im Deutschen Caritasverband vertreten,
  • wird von ehrenamtlichen tätigen Frauen geleitet und beschäftigt in seinen Einrichtungen hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen;
  • die Mitglieder gehören einer christlichen Kirche an;
  • hat eine Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere;
  • und eine Rehabilitationseinrichtung für psychisch erkrankte Frauen im AgnesNeuHaus;
  • betreibt seit 2015 ein Patenschaftsprojekt für Flüchtlinge und freut sich, wenn Sie überlegen, selbst Pate/Patin zu werden, kommen Sie gerne auf uns zu, wir informieren Sie!

Ursprung und Entwicklung

Der Vorstand

Agnes Neuhaus

Frauenpower

Quelle: skf-zentrale.de

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) ist seit seiner Gründung durch Agnes Neuhaus im Jahr 1899 ein sozialer Fachverband in der kath. Kirche. Er ist von Beginn an eine freie Initiative von Frauen, die Kirche und Welt aktiv mitgestalten.

Am Anfang stand der religiöse Impuls, durch Hinwendung zu hilfsbedürftigen Menschen den Glauben in die Tat umzusetzen. Dies gilt vor allem für Frauen, die in ihren spezifischen Notsituationen  besonders der Hilfe von Frauen bedürfen.  

Da jede Zeit ihre eigenen Notsituationen hervorbringt, bleibt es ständige Aufgabe unseres Dienstes, hierauf entsprechende Antworten zu finden.

Im Gebiet des heutigen Erzbistums Hamburg haben sich seit 1916 acht Ortsvereine gegründet, die gemeinsam im „Diözesanen Zusammenschluss“ wirken. Insgesamt arbeiten hier 400 ehrenamtliche und 150 hauptberuflich tätige Mitarbeiterinnen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern.

Wir sind Mitglied im Gesamtverband „Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.“ mit Sitz in Dortmund. Darüber hinaus sind wir als gemeinnützig anerkannter Verein als Fachverband dem Deutschen Caritasverband angeschlossen.

Geschichte des SkF Hamburg

Der Vorstand

Agnes Neuhaus

Heim

Quelle: skf-zentrale.de

1917: Gründung des Hamburger Fürsorgevereins für Mädchen, Frauen und Kinder am 15. Oktober mit Hilfe von Agnes Neuhaus und dem katholischen Frauenbund in Hamburg. Geplant waren folgenden Tätigkeitsfelder:

Aufnahme von unehelichen Kindern mit ihren Müttern und in Not geratenen junge Mädchen und Frauen, Waisenpflege, Gefangenenfürsorge, Jugendgerichtshilfe, später Mitarbeit in der staatlichen Fürsorge, Übernahme von Vormundschaften, Pflegschaften, Mitarbeit in den örtlichen Zentralen für Jugendfürsorge, Einrichtung eines Beratungsbüros.

1923: im Frühjahr bezog der Fürsorgeverein im Haus des kath. Frauenbundes in der Böckmannstraße einen Raum mit 6 Betten für Hilfe suchende Mädchen und Büroräume für die offene Fürsorgearbeit

1944: gelang es, nach der Ausbombung im Jahr 1943 ein Ersatzheim in der Papenhuderstraße zu beschaffen

1952: Grundsteinlegung für das Agnes-Neuhaus-Heim in der Hinrichsenstraße

1954: Einweihung des Agnes-Neuhaus-Heimes (ANH) mit Büro des Vereins, damals Aufnahme- und Jugendwohnheim für 50 Mädchen

1958: Fertigstellung 2. Bauabschnitt des ANH mit wiederum 50 Plätzen

1968: Namensänderung in Sozialdienst katholischer Frauen Hamburg e.V.

1982: Gründung des Kontaktpersonen Programms, mit dem Ziel, Ansprechpartnerinnen zu gewinnen, die in den Gemeinden bei Bedarf Kontakt zur Beratungsstelle herstellen

1994/95: Umzug der Beratungsstelle von der Hinrichsenstr. in die Lübecker Str.

1997: Auszeichnung mit dem Lorenz-Werthmann-Preis für das Kontaktpersonen-Programm des Sozialdienstes katholischer  Frauen Hamburg e.V.

2002: Gründung „SkFvorOrt“ in Allermöhe, ein Beratungsangebot vor Ort

2003: Umzug der Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere von der Lübecker Str. in das Haus des Vereins Wartenau 5 in Hamburg-Hohenfelde

2006: Einweihung der Notwohnung im Haus Wartenau 5

2006: Umbau und Neugestaltung der Zimmer im Agnes-Neuhaus-Heim und Namensänderung unserer Einrichtung in AgnesNeuHaus Rehabilitations-Einrichtung für psychisch erkrankte Frauen und Dezentrales Wohnen-AgnesNeuHaus

2007: Gewinn des Caritas-Ideenwettbewerb „Stark für Familien“ für „SkFvorOrt“